Tabu-Thema Pegging im Trend: wieso Sex mit Umschnalldildo immer beliebter wird

Seit Längerem bereits sind Strap-Ons, auch Umschnalldildo oder einfach Umschnaller genannt, in vielen Schlafzimmern zu finden. Das etwas andere Sexspielzeug wird gerne benutzt – und zwar nicht, wie von einigen vermutet wird, nur in einer lesbischen Beziehung, sondern bei den ganz normalen gemischtgeschlechtlichen (m/w) Paaren. Und obwohl immer mehr Leute auf den Geschmack von Pegging kommen, wird diese Thema immernoch mit viel Schamgefühl behandelt und Umschnaller ganz tief in der (meistens eh schon versteckten) Sexspielzeug-Schublade vergraben.

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Doch was ist Pegging eigentlich?
Bei Pegging handelt es sich um eine sexuelle Praktik, wobei der Mann von der Frau mit einem Umschnalldildo anal verwöhnt wird. Dabei kann der Akt in vielen Formen erfolgen: der Mann darf das Tempo und die Tiefe des Eindringens bestimmen, indem der sich (wie bei der Reitstellung) oben auf das Gerät setzt, oder aber die Kontrolle an die Partnerin abgibt und von hinten genommen wird.

In englischsprachigen Ländern wird Pegging übrigens oft auch als „bend-over boyfriend“ (oder einfach nur „BOB“) bezeichnet.

Oft wird das Pegging-Akt auch mit Rollenspiel kombiniert und reizvoll gestaltet. Je nach Veranlagung, Tabulosigkeit, Vorlieben und Vertrauen dem Partner gegenüber können dabei sehr spannende Variationen entstehen und das Liebesleben bereichern.

In jedem Fall würde ich empfehlen, vor Analsex – sei es beim Pegging oder auch „klassische“ Variante – den Po und auch die Rosette des Partners ausgiebig zu verwöhnen, um diesen auf das Eindringen vorzubereiten. Mit zuerst sanften und dann gierigen Küssen von Hals abwärts an der Wirbelsäule entlang wird öfter auch so mancher Gegner von Analsex von seiner Abneigung abgelehnt. Wer es sich zutraut, kann die Küsse tiefer, bis zum Ziel, verteilen und am „Eingang“ feuchte Zunger-Spiele veranstalten. Außerdem wird empfohlen, vor dem Sex mit Umschnalldildo den „Eingang“ des Partners zuerst mit einem (und später gerne mehreren) Finger vorsichtig zu dehnen.

Wieso ist Pegging eine Tabu-Thema?
Ganz einfach – weil viele Männer sich dafür schämen, die Analstimulation als angenehm zu empfinden. Dies hängt u.a. damit zusammen, dass es noch immer viele Menschen gibt, die glauben, Analsex (vor allem, passiv) wird nur von Homosexuellen praktiziert, obwohl das eigentlich nicht stimmt.

Außerdem haben einige Männer Angst, von der Partnerin nicht (oder nicht richtig) verstanden zu werden – und so erfahren diese nie etwas davon, dass der Partner beim Sex auf einen Wunsch verzichtet. Was aber passiert, wenn ein Partner mit Sexualleben unzufrieden ist, wissen, denke ich, alle.

Dabei finden viele Frauen irgendwann heraus, dass Anal-Penetration des Partners und Stimulation seiner Prostata mit einem Dildo zum Umschnallen doch einen gewissen Kick mit sich bringt. Viele freuen sich sogar darauf, dem Partner endlich zeigen zu können, wie es sich anfühlt, komplett ausgeliefert Anal genommen zu werden.

Natürlich spielt die Angst vor Kontrollverlust auch eine Rolle; Angst davor, sich komplett fallen zu lassen; Angst, kein Mann mehr zu sein. Aber mal ganz ehrlich – ein richtiger Mann muss keine Angst davor haben, seine sexuelle Fantasien ausleben zu dürfen, auf die Vorlieben der Partnerin anzugehen und geheimsame Höhepunkte zu erleben.

Seit es das Internet und somit auch mehr Informationsfreiheit gibt, lernen immer mehr Leute das Pegging kennen und kommen in den Genuss der Praktik, die sogar unter den besten Freunden fast nie angesprochen wird. Vielleicht ist Pegging wirklich nicht für alle geeignet – doch das können Sie erst erfahren, wenn Sie sich getraut und diese Sex-Variante ausprobiert haben.


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1 Kommentar zum Thema “Tabu-Thema Pegging im Trend: wieso Sex mit Umschnalldildo immer beliebter wird”

  1. berichter sagt:

    das heißt pegging ( mit GG!) nicht pedding

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